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Fortsetzung des Kompetenznetzwerks Aquakultur (KNAQ 2.0)

Zweite Phase des Projektes „Kompetenznetzwerk Aquakultur des Landes SH“ (KNAQ 2.0)

  • 01. Mai 2016 bis 31. April 2019 (3 Jahre)
  • Förderung aus Mitteln des EMFF und des Landes Schleswig-Holstein
  • neuer Träger: Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
  • die Zusammenarbeit zwischen KNAQ und Nationalem Kompetenzzentrum Marine Aquakultur (NKMA) wird durch einen Kooperationsvertrag zwischen dem aktuellen KNAQ-Projektträger Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein (LKSH) und dem vorherigem KNAQ- und fortlaufendem NKMA-Projektträger Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) geregelt.

Zielsetzung

Ziel der Fortsetzung des KNAQ ist es, den Wirtschaftssektor Aquakultur in Schleswig-Holstein zu stabilisieren und insbesondere die Ansiedlung neuer sowie die Erweiterung bestehender Firmen im Bereich der Aquakultur zu unterstützen und somit die Wertschöpfung aus Aquakultur in Schleswig-Holstein substantiell zu erhöhen.

Projektbeschreibung

Grundsätze des KNAQ

  • Das KNAQ versteht sich als unterstützende Struktur für die nachhaltige Entwicklung der Aquakultur in Schleswig-Holstein
  • Es ist den Grundsätzen der „Strategie zur Entwicklung einer nachhaltigen Aquakultur in Schleswig-Holstein“ in seiner aktuellen Fassung verbunden und trägt zu ihrer Erfüllung bei
  • Ferner erkennt es die innovativen Formen der Aquakultur an, die in anderen Landes- und Bundespolitischen Strategieprozessen angesiedelt sind (z.B. Biotechnologiestrategie, Biomasse, Energie, Landwirtschaft, Maritime Wirtschaft, Natur- und Umweltschutz)
  • Das KNAQ versteht sich als Plattform für den Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in Schleswig-Holstein
  • Das KNAQ ist unabhängig, arbeitet interdisziplinär, inkludierend und zielgruppenorientiert
  • Die Teilnahme im KNAQ ist kostenlos und offen für alle interessierten Institutionen, Firmen und Personen
  • Das KNAQ nutzt den gelebten Kontakt zu Firmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und anderen Akteuren in Schleswig-Holstein, um Produktionssteigerung und vermehrte Wertschöpfung in Schleswig-Holstein zu generieren
  • Zur Realisierung von vermehrter Wertschöpfung, Wachstum, Investition und Arbeitsplätzen engagiert sich die KNAQ Koordinierungsstelle außerdem in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Technologietransfer.

Arbeitspakete

AP1:    Netzwerk

  1. Regelmäßige thematische Workshops
    Die Veranstaltungsreihe „KNAQ-Workshop“ hat den Anspruch, aktuelle Fragestellungen aus dem Nationalen Strategieplan Aquakultur, der Aquakulturstrategie Schleswig-Holstein sowie aus dem Umfeld des Kompetenznetzwerks Aquakultur, d.h. aus der breiten Basis der Aquakultur-Branche in Schleswig-Holstein, aufzugreifen und durch ein geeignetes Format zu adressieren. Dazu werden einerseits Experten aus dem In- und Ausland eingeladen, andererseits wird Akteuren aus dem KNAQ Gelegenheit gegeben, ihre Anliegen mit anderen zu diskutieren. Die Veranstaltungen finden traditionell „draußen“ statt, d.h. vor Ort bei den Betrieben und Einrichtungen. Zur Ergebnissicherung dieser Veranstaltungen verfasst die KNAQ-Koordinierungsstelle entsprechende Protokolle, Stellungnahmen oder Positionspapiere.
  2. Gewinnung neuer Netzwerkakteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, usw.
    Das Netzwerk wächst im Laufe des Projektes kontinuierlich weiter. Es werden neue Akteure aus den o.g. Zielgruppen für eine aktive Teilnahme gewonnen.
  3. Kommunikationsaufgaben innerhalb des Netzwerk
    Als wichtigstes Kommunikationsinstrument der Koordinierungsstelle mit den Akteuren des KNAQ dienen die KNAQ-Internetseite und der KNAQ-Email-Newsletter, die auf aktuelle Ereignisse, Veranstaltungen und Aktivitäten hinweisen. Den KNAQ-Newsletter erhalten alle KNAQ-Akteure und registrierte Dritte. Darüber hinaus führt die KNAQ-Koordinierungsstelle themenbezogene Korrespondenzen mit den Akteuren.
  4. Netzwerk-Aufgaben in der Region, SH, DE und EU-weit
    Zur Außendarstellung des Netzwerks und seiner Aktivitäten, insbesondere im professionellen und überregionalen Kontext, wird die KNAQ-Koordinierungsstelle an einschlägigen Veranstaltungen im In- und Ausland teilnehmen (z.B. Büsumer Fischtag, Deutscher Fischereitag, Eurotier, Aquaculture Europe).

AP2:    Produktionssteigerung AQ in SH

  1. Genehmigungslotsendienst
    Als Hilfestellung für die Ansiedlung von Aquakultur-Vorhaben im Binnenland SH wird ein Genehmigungslotsendienst eingerichtet. Der Lotse unterstützt Antragsteller (im Zusammenhang mit einem Genehmigungsverfahren im Sinne des „Investorenleitfaden Binnenland“; MELUR 2015) durch persönliche Beratung und Bereitstellung geeigneter Dokumente bereits vor der Antragstellung (Erst-Kontakt) und im Laufe des gesamten Verfahrens. Der Lotse vermittelt im laufenden Verfahren zwischen Antragsteller und den genehmigenden Stellen durch die Teilnahme an trilateralen Gesprächen und Korrespondenzen; sein Handeln wird dabei von Neutralität und Objektivität bestimmt.
  2. Unterstützung der Ansiedlung von Unternehmen in SH
    Die KNAQ-Koordinierungsstelle unterstützt (öffentliche) Einrichtungen (z.B. Städte, Gemeinden, Kreise, Wirtschaftsförderer), Kammern (LWK, IHK) und vergleichbare Körperschaften in SH bei der Suche nach geeigneten Standorten für Kreislaufanlagen (KLA)-basierte Produktion im Binnenland. Die Unterstützung erfolgt durch fachliche Beratung und Bereitstellung einschlägiger Dokumentation sowie standortspezifische Recherchen sowie ggf. durch Zusammenführung mit interessierten und geeigneten Investoren.
  3. Marketing des Aquakultur-Produktionsstandort Schleswig-Holstein
    Erstellung einer zweisprachigen (d/eng) Informationsmappe zur Bewerbung des Aquakultur-Produktionsstandort Schleswig-Holstein im nationalen und internationalen Wettbewerb. Es werden spezifische Fremdleistungen für das Layout, Design und Erstellung der Mappe sowie für die Recherche und Bereitstellung ausgewählter fachlicher Inhalte beauftragt.

AP3:    Technologietransfer und Innovation

  1. Technologietransferprojekte
    Nach Bedarf und thematischem Interesse der KNAQ-Akteure vermittelt die KNAQ Koordinierungsstelle Projektpartner für Technologietransfer-Projekte. Die Koordinierungsstelle unterstützt die Konsortien bei der thematischen Vorbereitung, insbesondere durch Identifizierung von Innovations- und Technologietransferpotentialen.
  2. Wissenstransfer
    Die KNAQ-Koordinierungsstelle unterstützt die wissenschaftlichen Einrichtungen im Kreise der KNAQ-Akteure beim Wissens- und Technologietransfer durch Aufbereitung und Kommunikation ihrer entsprechend vorbereiteten Projektergebnisse im Rahmen von Veranstaltungen, Mitteilungen und anderen geeigneten Formaten.

AP4:    Öffentlichkeitsarbeit

  1. Image der Aquakultur in SH
    Die KNAQ-Koordinierungsstelle wirkt, in enger Zusammenarbeit mit den einschlägigen Verbänden, Produzenten und Körperschaften im KNAQ, mit an der Konzipierung einer Imagekampagne für Aquakultur in SH und zieht dabei Fachleute der Werbebranche nach Bedarf ein.
  2. Informationen über die Mehrwerte der nachhaltigen AQ in SH
    Die KNAQ-Koordinierungsstelle unterstützt die einschlägigen Verbände, Produzenten und Körperschaften im KNAQ bei ihren Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.
Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

Die Landwirtschaftskammer SH ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Ihr Sitz ist in Rendsburg. Sie versteht sich als unabhängiger Dienstleister für die Land- und Forstwirtschaft, den Gartenbau, die Fischerei und den ländlichen Raum in Schleswig-Holstein. Ihre Fachkompetenz bietet sie Vereinen und Verbänden im Agrarbereich zum Nutzen ihrer Mitglieder und den politischen Institutionen als Grundlage für Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse an.

Fachbereich 76 „Fischerei“

Das Fischereireferat der Landwirtschaftskammer betreut die Betriebe der Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei sowie der Binnenfischerei. Sie erstellt Wertgutachten für Fischereifahrzeuge, fachtechnische Stellungnahmen und berät in allen fischwirtschaftlichen Belangen einschließlich der Fischgesundheit.

Die Landwirtschaftskammer ist zuständig für die Ausbildungsberatung und die Anerkennung und Betreuung der Ausbildungsbetriebe. Außerdem bietet sie regelmäßig Aus- Fort- und Weiterbildungskurse wie z. B. zum Erwerb des Patents BKü, zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Bereich "Kleinen Hochsee- und Küstenfischerei" oder zum Erwerb des Bedienungsscheins für Elektrofischerei an.

Referatsleiterin: Dr. Elke Horndasch-Petersen

KNAQ Projektleiter und Netzwerkkoordinator: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailDr. Stefan Meyer

KNAQ Sekretariat: Gabriele Witt

 
Die aktuelle KNAQ-Projektphase wird gefördert aus Mitteln des Landesprogramm Fischerei und Aquakultur durch Beteiligung der Europäischen Union aus dem EMFF, den Bund und das Land Schleswig-Holstein.

Pressemitteilung KNAQ 2.0