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Stiftung Warentest zum Thema Frisch- und TK-Lachs im LEH

(c) Stiftung Warentest, test.de

In seiner März Ausgabe hat die Zeitschrift test von Stiftung Warentest sich mit dem im deutschen LEH verfügbaren Frisch- und TK-Lachsangebot beschäftigt. Getestet wurden neben Qualität (Aussehen, Geruch, Geschmack) auch Schadstoffe (z.B. Ethoxyquin und Antibiotika) und Nährwerte.

In puncto Qualität waren die Frischprodukte den TK-Produkten leicht überlegen, wobei vor allem die teilweise sehr lange Lagerdauer der TK-Ware eine Rolle spielte (bis zu 24 Monate). Der Nachweis von Ethoxyquin und einem seiner Abbauprodukte (Dimer) wurde ja bereits an anderer Stelle in KNAQ diskutiert. Im aktuellen Test wurde Ethoxyquin in 5 von 18 Proben nachgewiesen, jedoch selbst dort mit nicht mehr als 2% der ADI (lebenslange tägliche Aufnahme!). Das bedeutet, dass diese Substanz bereits heute keine gesundheitsgefährdende Rolle im Produkt Lachs mehr spielt und durch das fade-out bis 2020 sowieso vom Markt verschwunden sein wird. Antibiotika wurden in keiner Probe gefunden und die Rückstände anderer Schadstoffe entsprechen den gesetzlichen Grenzwerten.

Bei den Nährwerten punktet der Zuchtlachs durch die hohen Omega-3-Fettsäuregehalte. Trotz der mittlerweile etablierten (teilweise) Substitution von Fischmehl/-öl in Lachsfutter durch pflanzliche Rohstoffe, gelingt es den Produzenten einen hohen Nährwert aufrecht zu erhalten. Hierfür ist im Vergleich zum Wildlachs vor allem aber auch der höhere Fettgehalt verantwortlich. Doch auch im direkten Vergleich zu Hering schneidet der Zuchtlachs noch leicht besser ab.

Beziehen Sie den Artikel direkt von der Intenetseite der Zeitschrift test unter diesem LINK.


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