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24.05.2017

PM Kesla: "Schreckgespenst Fischseuche KHV"

Die Firma KESLA HYGIENE AG weist in einer aktuell veröffentlichten Pressemitteilung auf das Infektionsrisiko von Aquarien- und Zierfischen mit KHV-Virus hin und gibt praktische Empfehlungen für die Betriebshygienisierung und den Einsatz von Desinfektionsmitteln. Sie finden die PM mit entsprechenden Produktinformationen im Download-Bereich auf der rechten Seite.

Auf der Internetseite der Firma Kesla finden sich außerdem die Vorträge von zwei in den Jahren 2007 und 2010 stattgefundenen "Frühjahressymposium für Anwender aus der Fischwirtschaft", die eine ganze Vielzahl von aktuellen Informationen aus Wissenschaft und Praxis liefern. Link zum Symposium 2007 und zum Symposium 2010.

Hier der Wortlaut der PM der Firma Kesla:

Das Koi-Herpesvirus geht wieder vermehrt um. Als anzeigepflichtige Tierseuche zwingt KHV die betroffenen Fischhalter und Händler zu akribischen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen auf Weisung der Amtsveterinäre.

Der Hygienespezialist KESLA verfügt auch im Aquakulturbereich über jahrzehntelange Erfahrungen bei vorbeugenden Maßnahmen und der Bekämpfung entsprechender Krankheitserreger mit seinen gelisteten Produkten auf Basis der Peressigsäure Wofasteril.

In den Aquarienabteilungen einiger Zoo- und Baumärkte treten momentan in wachsendem Maße Infektionen bei den Zierfischen mit dem Koi-Herpesvirus (KHV) auf. Dieser unter Fischen hochansteckende Virus kann bei Zierkarpfen (Koi), Nutzkarpfen sowie anderen Zier- aber auch Speisefischen auftreten. KHV ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und gilt – ähnlich wie die Vogelgrippe unter Geflügelhaltern – als Schreckgespenst unter Aquarianern und Betreibern von Teich- und Aquakulturanlagen. Auffallend an den infizierten Fischen sind Teilnahmslosigkeit, Atemnot, Veränderungen der Haut und an den Kiemen sowie Geschwüre. Für den Menschen ist die Fischseuche KHV hingegen ungefährlich. Häufig gelangen die Erreger durch Zukauf infizierter Nachzuchtfische in die Hälterungen des Handels.

Sowohl bei den Zulieferanten als auch bei den Händlern sind akribische Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen aufgrund der Weisungen des Amtsveterinärs angezeigt, um mit Maßnahmen der Biosicherheit die Ausbreitung der Fischseuche auf andere Bestände oder auch Gewässer zu unterbinden.

Dazu gehört neben der Tötung aller betroffenen Fische die Hygienisierung des infizierten Hälterungswassers bereits vor dem Ablassen bzw. Abpumpen ebenso, wie die anschließende Desinfektion aller Oberflächen, der wasserführenden Leitungen, der Pumpen, der Filter und Gerätschaften und - im Falle von Lebendfischtransporten - auch der Fahrzeuge mit den Wasserbehältern. Doch eine Weisheit gilt für Fischhalter ebenso wie für die Halter von Nutztieren in der Landwirtschaft: Kontinuierlich angewandte, vorbeugende Maßnahmen, können die Gefahr eines Krankheitsausbruchs und deren Verschleppung von vornherein mindern!

Die KESLA HYGIENE AG bietet als das Fachunternehmen für Peressigsäure-Spezialitäten zur Wasserhygienisierung und Oberflächendesinfektion entsprechend gelistete Produkte an. KESLA verfügt seit Jahrzehnten über umfassendes know how und bundesweit schätzen viele Hundert private und gewerblich tätige Fischhalter die sichere und schnelle Wirkung der Peressigsäure Wofasteril ohne Resistenzbildung in geringsten Einsatzkonzentrationen, ohne Temperaturfehler zu jeder Jahreszeit und Außentemperatur, die Abbaubarkeit und die materialschonende und geruchsminimierte Anwendung durch Zusatz des Pufferadditivs alcapur im Wofasteril-Kombiverfahren. Am Markt haben sich daher die alkalisierbaren Peressigsäure-Spezialitäten für die Flächen-, Anlagen-, Geräte- und Fahrzeugdesinfektion bewährt. Unter den antimikrobiell wirkenden Produkten sind das Wofasteril– Kombiverfahren und vor allem das 1+1 Wofasteril SC super mit einem unübertroffenen Leistungsniveau hervorzuheben: DVG-gelistet für Tierhaltung und Lebensmittelbereich, FIBL-gelistet für Biobetriebe, IHO-gelistet, Medizinprodukt für die Hände-(Haut)desinfektion und VAH-Listung für vorbeugende Anwendungen in allen Humanbereichen. Eine RKI-Listung ist beantragt.

Die fertig angemischte Gebrauchslösung unterliegt in Einsatzkonzentrationen von 1:200 bis 1:100 keiner Gefahrstoffkennzeichnungspflicht! Automatisierte Dosier- und Applikationsgeräte unter der Marke WOFAMAT und WOFA-TEC sind eine Arbeitserleichterung beim Umgang mit Zweikomponenten-Produkten und erhöhen die Schlagkraft bei der Ausbringung.


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